Glücklichsein, wie geht das?! TEIL III - Deine Ziele

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Der Ziellose erleidet sein Schicksal.

Der Zielbewusste gestaltet es.“

 

-  Immanuel Kant -

 

 

Ziele in deinem Leben, egal welcher Art sind nun das Thema und der letzte Teil der Trilogie "Glücklichsein, wie geht das?!". Ziele sind dafür da um dich zu einem Punkt oder Zustand zu bringen den du erreichen möchtest. Ohne ein Ziel hast du nicht soviel zu tun und gehst planlos durchs Leben. Wenn du von der Arbeit nach Hause kommst und den Fernseher anschaltest, dann ist dein Ziel dich zu entspannen oder von der stressigen Arbeit abzulenken. Doch diese sind nicht die Ziele auf die ich hier eingehen möchte. Wir möchten hier über Ziele sprechen, die dein Leben gestalten. Ich möchte dir aufzeigen, warum du Ziele in deinem Leben benötigst, wie sie dich antreiben, dein Leben verbessern und wie du sie erreichen kannst.

 

Hier die Links zu den anderen zwei Teilen, falls du sie noch nicht gelesen hast:

 

Glücklichsein, wie geht das?! Teil I - Akzeptanz

 

Glücklichsein, wie geht das?! Teil II - Wahrnehmung

 

 

 

Ziele. Warum du überhaupt welche haben solltest?!

 

Sei nicht nur ein OK, sei ein SUPER: Es gibt Menschen, die haben überhaupt keinerlei Ambitionen. Sagen "mein Leben ist OK". Wenn das wirklich so wäre, dann wäre ja jeder glücklich, der sein Leben als "OK" bezeichnet. Doch in den meisten Fällen ist so etwas nur Selbstbetrug. Man sollte nicht denken, dass das eigene Leben ungenügend sei. Ganz im Gegenteil. Schätze was du bereits hast, anstatt über die Dinge unglücklich zu sein, welche du nicht besitzt. Doch Ziele sind etwas anderes und bringen dich weiter im Leben. Werde eine immer bessere Version von dir selbst.  Also schaff dir welche an und bleibe nicht bei "OK".

 

Ziele bringen dich weiter: Denn auch du wolltest bestimmt schon immer über die Chinesische Mauer spazieren, Spanisch lernen, Van Beethovens Symphonien auf dem Klavier spielen, einen Berg besteigen oder einfach nur ein guter Partner werden. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Jeder hat seine eigenen Vorlieben und Präferenzen. Jedem ist etwas anderes wichtig. Um diese Dinge zu erreichen, nach denen dein Herz sich sehnt, benötigst du eben Ziele.

 

Ohne Ziele wirst du vieles in deinem Leben verpassen: Du wirst nur Herr deines Schicksales sein, wenn du selbst deinen Weg bestimmst. Du musst nicht unbedingt gegen den Strom schwimmen, doch zumindest solltest du an der Gabelung entscheiden, ob es nach rechts oder links geht. Du hast wahrscheinlich nur dieses Leben, also gehe den Dingen nach, die du schon immer erreichen oder erhalten wolltest. Egal ob materiell oder geistig. Eines der häufigsten Dinge, welche Menschen auf dem Sterbebett bereuten, waren die Dinge die sie nicht getan, als die Dinge die sie getan hatten. Hab nicht mehr das Gefühl etwas zu verpassen.

 

Ein Leben ohne Ziele ist langweilig: Es wird sich immer wiederholen und bleibt eintönig. Gehe deinen Träumen oder Hobbies nach. Wie ein Rudel oder eine Gruppe, sind diese ohne Alpha bzw. Anführer nur bedingt handlungsfähig. Sie irren umher. Sei kein Irrlicht im Halbdunklen. Sei einfach du selbst und höre auf dich. Deine innere Stimme wird dir sagen was du magst und dir den Weg leuchten. Und wenn es nur ein neues Regal für den Keller ist, dass du selbst bauen möchtest. Bekomm' deinen Hintern hoch. Do it already!

 

Ziele motivieren dich: Wenn du klar etwas vor Augen hast, dann wird es dich motivieren, da du es eben erreichen möchtest. Dein Ziel, dein Weg, dein Leben. Du willst etwas erreichen. Es wird in deinem Kopf rumschwirren. Je mehr du dich mit einer Sache beschäftigst, desto mehr motivierst du dich damit selbst. "Ich will 10 Kilometer am Stück laufen!" Wenn das dein Ziel ist, dann wirst du bei 8 km, obwohl du gar keine Lust mehr hast, nicht aufhören. Du wirst die Zähne zusammenbeißen und dir sagen, die letzen 2 schaffe ich jetzt auch noch. Das ist Motivation durch ein Ziel, dass du unbedingt erreichen willst.

 

Keine Ziele zu haben, kann zu Depressionen führen: Der beste Weg aus den Depressionen oder erst gar nicht welche zu bekommen, ist sich Ziele im Leben anzuschaffen und sich diesen zu widmen. Dies lenkt dich nicht nur ab, sondern gibt dir das Gefühl, dass etwas voran geht und es werden Endorphine ausgeschüttet. Darum fühlt man sich nach einem erfolgreichen Workout, zwar erschöpft, aber auch sehr zufrieden. Dein Leben könnte dir sinnlos erscheinen. Also gebe ihm selbst einen Sinn. Und zwar welcher dir eben gerade passt. Du bist an nichts gebunden. Wenn du nichts tust, kann dich das Gefühl des "Ich verpasse etwas" übermannen. Und das ist erdrückend. Also lass es nicht soweit kommen.

 

Selbstbewusstsein: Der in meinen Augen wichtigste Punkt. Darum gehören Ziele auch zum Glücklichsein. Selbstbewusstsein erhälst du durch Selbstakzeptanz, einer gesunden Wahrnehmung und eben deinen Zielen. Wenn du etwas erledigst, etwas schaffst oder kreierst, dann kannst du stolz darauf sein. Nicht die Art von bösem Stolz alias Arroganz, von dem in der Bibel als Todsünde die Rede ist. Nein! Hier reden wir von stolz auf sich selber sein, weil man etwas geschafft hat. Es geht darum dass DU alle Steine aus dem Weg nimmst, die dir in den Weg gelegt werden. DU hast sie entfernt, DU bist weiter voran geschritten. DU hast es geschafft. DU kannst stolz auf dich sein. Prahle nicht damit. Du tust es für dich. Wenn du vertrauen in deine Taten und Stärken hast, dann gewinnst du Vertrauen in dich. Und das nennt man wiederum Selbstvertrauen.

 

Es gibt noch viele andere Gründe für Ziele. Welche du genau wählst, ist dir überlassen. Doch fange an. Vielleicht auch nur mit ganz kleinen Schritten. Doch es wird deinen Weg zum Glück bereiten.

 

 

 

Realistische Ziele

 

Bevor wir fortschreiten, möchte ich ein wichtiges Thema ansprechen. Und das sind, wie der Titel schon sagt, "Realistische Ziele". Wenn sich Menschen selbst Ziele setzen, sind diese oft falsch bzw. sie haben zu hohe Erwartungen an sich. Dies kommt meist durch Unwissenheit in einem bestimmten Gebiet zustande. Man nennt es nicht umsonst Herausforderung.

 

Wenn du mit Aktien handeln möchtest, dann bringt es dir nichts, einfach Geld in die Hand zu nehmen, ein Depot zu eröffnen und einfach mal alles zu kaufen, was sich ganz gut anhört. Das wird mit Sicherheit nach hinten losgehen. Informiere dich also, damit du dir realistische Ziele setzen kannst. Du musst kein Experte werden, doch der Aufwand sollte bewusst sein. Es ist nun mal unrealistisch in 6 Wochen 10 Kilo Muskelmasse aufzubauen und am besten noch gleichzeitig 10 Kilogramm Fett zu verlieren.

 

Auch regelmäßig zu trainieren oder sauber zu essen, kommt nicht von heute auf morgen. Ich selbst wurde oft geblendet. Abnehmen mit dieser Blitz-Methode, Muskelaufbau mit dieser Super-Extrem-Ultra-Power-Methode, neue Sprache lernen in 2 Tagen usw. usw. Alles Quatsch! Ich habe es ausprobiert und nichts ist passiert außer JoJo-Effekt, Muskeln sahen aus wie immer und ich konnte "Auf Wiedersehen" auf schwedisch sagen. Welch ein riesen Fortschritt in meinem Leben.

 

 

 

Motivation (Ein kleiner Ausflug in mein Leben)

 

Man hat eine völlig andere Motivation als ohne Ziele. Vor allem gibt es einen wichtigen Unterschied zwischen Wünschen und Zielen. Wenn du dir etwas wünscht, dann hast du es in deinem Kopf. Wenn du ein Ziel verfolgst, dann hat sich dein Körper in Bewegung gesetzt und unterstützt deinen Geist, dieses zu erreichen. Der einfache Unterschied ist mal wieder, das eine tut man, das andere nicht.

 

Wenn du wirklich etwas tuen möchtest, dann bist du auf jeden Fall motiviert. Am Anfang ist es reine Euphorie und später reine Willenskraft, ob du dein Ziel länger verfolgst, auch wenn es manchmal doch nicht mehr so viel Spaß macht. Das merkt man oft, dass viele am Anfang ganz viel darüber reden und dann weniger und irgendwann gar nicht mehr. Wie du am Ball bleibst und dich durch Visualisierung selbst motivierst, kommt weiter unten noch.

 

Zurück zum Thema. Du hast dir nun etwas ausgesucht und dir dazu Literatur bestellt und bereits einen Kurs besucht. Sehr gut, so gehen die ersten Schritte. Das fühlt sich viel besser an, als sich nur zu wünschen, man würde dieses oder jenes mal irgendwann tun. Mit einem bestimmten Ziel vor Augen, hast du ein Bild im Kopf, dass du erreichen möchtest. Diese Motivation kommt ganz automatisch. Am Anfang zumindest.

 

Tipp: Eine super Hilfe, egal wie banal es klingt, sind Motivationsreden. Auf YouTube findet man unzählige Channels, die sich auf sowas spezialisiert haben und die Reden noch mit epischer Musikuntermalung bearbeiten. Auch bestimmte Filmmusik, kann inspirierend sein. Egal ob Filmszenen aus Rocky Balboa, Filmzitate von Al Pacino, Samuel L. Jackson oder richtige Motivationstrainer wie  Eric Thomas (The HipHop Preacher). All diese sind extrem hilfreich. Jemand der dir durchgehend sagt, "You can do it! You can do it! You can do it!", gibt einem tatsächlich die positive Energie, die einem manchmal fehlt. Schaue nicht skeptisch, sondern probiere es bei deinem nächsten Workout mal aus.

 

 

Hier ein kleines Beispiel von mir:

 

Ich wollte schon immer einen Halbmarathon laufen. Ich redete mir ein, irgendwann mache ich das schon. Ein großer von 42 km war mir eindeutig zu viel und 21 km fand ich genau richtig, da mein Fokus in keinster Weise auf Joggen lag. In keinster Weise?!

 

Naja, um ehrlich zu sein, bin ich überhaupt so gut wie nie gejoggt. Ich hatte überhaupt keine Grundlage. Bei zu hoher Anstrengung bekomme ich eine asthmatische Reaktion. Meine Lunge fängt stark an zu brennen und ich bekomme weniger Luft, bis sich mein Puls wieder beruhigt hat. Nichts dramatisches, doch Ausdauersport zählte somit wirklich nicht zu meinen Stärken.

 

Ich redete so vor mich hin und mir selber ein, "Hey ich will mal irgendwann einen Halbmarathon laufen". Es blieb vorerst nur bei dem Wunsch. Doch dann, irgendwann in einem Winter, sah ich dass der jährliche Stadtlauf von 21 km stattfinden würde. Und zwar im Sommer. Sehr gut, dann habe ich ja noch gut 5 Monate Zeit. Doch diesmal war es anders. Ich hatte ein bestimmtes Datum vor Augen. Am so und so vielten Juni war dieser Marathon und ich wollte da mitmachen.

 

Draußen lag Schnee, doch das interessierte mich nicht. Ich kaufte mir Laufschuhe und suchte mir für den Anfang eine 4 Kilometer Strecke entlang des Flusses. Und von da an habe ich angefangen, 2 oder 3 mal die Woche. Manchmal sogar 4-5 mal. Noch bevor ich nachdachte und nicht wusste was ich tuen sollte, zog ich meine Schuhe an und ging raus. Ich habe langsam angefangen und musste sehr oft unterbrechen. Doch mein Ziel war es, die 4 Kilometer jedes mal bis zum Ende zu laufen/gehen.

 

Mein erstes Ziel war es die 4 km am Stück zu laufen, dann irgendwann wollte ich meine Zeit verbessern. Als ich dies schaffte, suchte ich mir eine doppelt so lange Strecke raus. Ich joggte sogar zum Fitnessstudio, anstatt den Bus oder das Rad zu nehmen. Bis ich dann 2 Monate vor dem Stadtlauf einen richtigen "Trainingsplan" für das Joggen anfing. An einem Tag langsamer, an einem Tag schnell, Intervalllaufen usw. usw.

 

Ich weiß noch, dass ich bei dem Lauf vollkommen nervös war, obwohl mich niemand kontrollierte oder ich mit niemandem um die Wette lief. Und Ich weiß noch wie fertig ich die letzen 4 Kilometer war, alles war ausgelaugt, da ich am Anfang etwas zu viel Gas gegeben hatte. Doch ich gab nicht auf und biss die Zähne zusammen. Es war immerhin genau dieses Event auf das ich so lange gearbeitet hatte. Aufgeben war keine Option.

 

Ich lief den Halbmarathon knapp unter 2 Stunden. Was für andere ein Klacks und für mich der größte Erfolg überhaupt war. Ich wusste nun, dass ich einen Halbmarathon am Stück laufen konnte. Ich bin bis heute stolz auf mich. Ohne diesen Gedanken vom Ziel bzw. dem Stadtlauf, wäre ich niemals so motiviert gewesen. Ich habe mir selbst bewiesen, dass ich als Hobbyasthmatiker trotzdem längere Strecken am Stück laufen konnte. Meine Lunge und mein Körper hatten sich an die Belastung gewöhnt. 

 

 

 

Setze dir Ziele

 

So nachdem du jetzt weißt, dass du dir auch ein paar Ziele zulegen solltest (nur falls du noch keine oder nicht genug hast), sprechen wir endlich darüber wie man das denn macht: Ziele setzen.

 

Eigentlich ganz einfach. Du nimmst dir etwas vor und setzt es in die Tat um. Wie sagt man so schön, "Das Wort ist der Schatten der Tat". Also entscheide dich für etwas, ganz egal was. Etwas das du möchtest. Vielleicht erst ein kleines Ziel bevor du zu richtig schwierigen Dingen schreitest. Das kommt ganz auf dich und deine Motivation an, ob du auch etwas Schwieriges bestreiten kannst.

 

Es gibt jedenfalls komplett unterschiedliche Ziele, kurzfristige wie langfristige. Am besten ist es wenn du dir Ziele für ca. 4-6 Monate vornimmst. Diese können auf ein Jahr verlängert werden, falls sie doch mehr Anspruch benötigen. Natürlich gibt es Dinge, wie z.B. eine Abendschule, dessen Abschluss du erst in 3 Jahren erhälst. Dies wirst du auch kaum verkürzen können. Wiederum andere sind sehr kurzfristig, so wie das oben genannte Holzregal im Keller. Du misst den Keller aus, kaufst Bretter und Bauteile im Baumarkt und baust das ganze am Ende dann zusammen. Dies dauert 1-2 Tage. Solche Ziele hinterlassen auch ein gutes Gefühl, weil du mal etwas erledigt hast.

 

Ziele von Dingen, welche du mehrere Monate, eben 4 bis 6 durchziehst, haben einen sehr positiven Effekt auf dein Leben. Ein Beispiel wäre, Gitarre, eine Fremdsprache lernen oder regelmäßig Bücher lesen. Das ganze wird geplant und du setzt einen ungefähren Zeitraum fest, wie lange du voraussichtlich für diese Sache benötigst.

 

Um ein paar Lieder blind auf der Gitarre oder sich etwa einen fremdsprachigen Film anzusehen, geht eben nicht von heute auf morgen. Du wirst einige Monate benötigen. Ca. ein halbes Jahr pro Ziel einzuplanen und in dieser Zeit dich wirklich diesem einen zu widmen, fördert deine Motivation und steigert diesbezüglich deine Produktivität. Wenn du beispielsweise kein Enddatum oder dir 2 Jahre für das Gitarrenlernen geben würdest, dann kann es schnell passieren, dass man anfängt zu verschieben. Man hat ja noch eine Menge Zeit. Du sollst nicht mehr verschieben. Du willst jetzt dieses Instrument lernen, informiere dich was du dafür benötigst und setze deinen Fokus darauf.

 

Genauso ist es andersherum. Wenn du nicht mind. 4 Monate mit Gitarrenlernen verbringst, dann wirst du in 1-2 Monaten nicht besonders große Fortschritte machen. Damit du eine Sache zu deiner Zufriedenheit beherrscht, gehört eben etwas Zeit und Geduld. Egal wie gut du nach 2 Monaten bist, nach 4 bist du um einiges besser oder sicherer, Dinge werden dir ein- oder auffallen, die dir vorher nicht in den Sinn kamen.

 

 

Hier ein Leitfaden:

  1. Gehe in dich und suche dir ein Ziel, welches du für mindestens 4 Monate bis hin zu einem Jahr verfolgen möchtest
  2. Informiere dich, was du benötigst um dein Ziel zu erreichen
  3. Setze je nach Aufwand einen Zeitraum fest (4 Monate, 5, 6, oder noch mehr). Diesen kannst du dann entsprechend anpassen
  4. Starte sofort!
  5. Besorge dir die notwendigen Gegenstände (Literatur, Instrument, Ausrüstung etc.)
  6. Melde dich gegebenenfalls in einem Kurs an. Tanzen lernst du am besten von einem Lehrer!
  7. Verfolge dein Ziel!

 

Was in 20 Stunden möglich ist

 

20 Stunden TED Talk Ziel

Es gab vor einiger Zeit einen netten TED-Talk. Die Seite kann ich allgemein empfehlen. Es gibt immer wieder interessante Themen und Beiträge von erfolgreichen Personen in unterschiedlichsten Fachgebieten (www.ted.com). Einfach mal reinschauen.

 

Es ging jedenfalls um jemanden der gemessen hatte, wie lange man benötigt um etwas ansatzweise zu lernen.

Die Lernkurve stieg statistisch in den ersten 20 Stunden stark an, bis sie eben ab ungefähr  20 h nur noch langsam stieg. Hier links oben sieht man ein Diagramm dazu.

TIME steht für die investierten Stunden und XP für die Erfahrung welche man erhalten hat.

 

Man sieht deutlich, dass ab 20 Stunden (der rote Kreis), die Lernkurve nicht mehr so stark steigt, wie zuvor. Es war die Rede, dass man, um zum Beispiel des Gitarrenspielens zurückzukommen, ca. 20 effektive Stunden benötigt um die Basics zu lernen. Jede weitere investierte Stunde steigert dann die Fähigkeiten nur minimal bzw. es ist viel mehr Übung und Fleiß von Nöten, um weitere Fortschritte zu machen.

 

Ich bin mir bewusst, dass man diese Idee oder Methode nicht auf alles anwenden kann. Es ist nur ein schöner Anreiz wie viel man in nur 20 Stunden schaffen könnte. Orientiere dich trotzdem an den mindestens 4 Monaten, dann kannst du nämlich behaupten, du beherrscht eine Sache relativ gut.

 

Wenn du z.B. nur eine halbe Stunde jeden Tag für etwas aufbringst, dann bräuchtest du sowieso 40 Tage, was dann 20h ergibt, also gut eineinhalb Monate um die Basics zu erlernen. Doch du willst doch vor deinen Freunden vorspielen, nicht wahr?! Dafür benötigst du etwas bessere Skills. Gib nicht zu früh auf! Denn genau dann, wenn du ungefähr diese 20 Stunden überschritten hast, geht es ans Eingemachte. Hier tritt oft die Situation ein, dass du nicht mehr so wirklich Lust hast, wo du es dann doch sein lassen würdest. Die Lernkurve ist nicht mehr so stark wie am Anfang. Wie du am Ball bleibst, erkläre ich mit einer einfachen Übung im folgenden Abschnitt.

 

 

Visualisierung

 

Verfolge dein Ziel! So einfach klingt das. Doch es ist möglich. Wenn du dir einbildest jetzt Tango tanzen zu wollen, dann tu es. Setze es fest! Fest in deinen Gedanken. Visualisierung ist eine Technik, welche sehr häufig in Meditationen angewendet wird. Es gibt sehr viele verschiedene Techniken und wir müssen hier jetzt gar nicht zu tief in die Materie eindringen. Folgende Sache reicht vollkommen aus:

 

Schließe deine Augen,

bleibe ganz ruhig und stelle dir für 2 oder 3 Minuten einfach nur vor

wie du dein Ziel erreicht hast.

 

Ganz genau. Das wars auch schon. Egal ob am morgen nach dem Austehen oder Abends im Bett wenn du einschläfst. Mache dies täglich! Stelle dir BILDLICH vor, dass du ein Stück auf der Gitarre vor deinen Freunden spielst, den Ort bereist, den du unbedingt erreichen wolltest oder bei einem kleinen Tangowettbewerb mitmachst.

 

Es hat nichts von Esoterik oder Wunschdenken zu tun. Es ist einfach nur so, dass wenn du ein Bild immer öfter vor deinem inneren Auge siehst, es nach und nach in dein Unterbewusstsein wandert.

 

Wie beim Autofahren: Am Anfang musste man sich um die Schaltung, die Gaspedale, die Spiegel und dann auch noch um das alles da draußen, außerhalb des Autos kümmern. Jetzt fährt man das Fahrzeug komplett ohne groß darüber nachzudenken. Das Unterbewusstsein hat diese Aufgaben für dich übernommen. Die Abläufe wurden automatisiert. Uns so behilft es sich auch mit dem Visualisieren. Dein Unterbewusstsein, wird gefüttert mit dem gleichen Bild deines Ziels. Du manifestierst dieses Bild und deine Gedanken werden viel mehr um dieses Ziel kreisen. Dadurch wirst du motivierter, denn es werden positive Signale zurück gesendet. Dein Ziel wirkt nicht mehr unerreichbar. In deinen Gedanken hast du es ja bereits.

 

 

 

Fazit:

 

Ziele sind eine wundervolle Sache um seinem Leben einen Sinn zu geben. Nicht nur die psychologischen Aspekte, wie Depressionsverminderung sind hier im Fokus. Es nimmt dir das Gefühl etwas zu verpassen. Denn genau das tust du auch, wenn du nicht tust was du gerne möchtest. Es ist eine riesen Hilfe gegen den monotonen Alltag. Etwas auf das du dich freust.

 

Glückshormone und das Gefühl einen Weg in seinem Leben zu befolgen sind deine Belohnung. Du gewinnst Selbstvertrauen und dein Selbstbewusstsein wird auch gestärkt. Du erlernst neue Fähigkeiten, die du schon immer wolltest, du entdeckst Talente, von denen du nichts wusstest oder du lernst neue Menschen kennen. Alleine schon ein neues Hobby anzufangen, kann für eine Menge Gesprächsstoff sorgen. Es fühlt sich einfach gut an eine Mission zu haben, auf etwas hinzuarbeiten. Man sagt nicht umsonst "Erfolg macht sexy!".

 

Du wirst Erfolg haben. Setze dir ein Ziel und starte los. Ich weiß es gibt oft Lebenssituationen in denen nicht alles so einfach ist. Wo man nicht einfach tun kann was man möchte. Versuche natürlich dich von deinen Problemen zu lösen, doch verschwende nicht all deine Zeit nur dafür. Dann wirst du nie Zeit haben für dich selbst. Nimm dir etwas Zeit für dich. Nur für dich, wann immer es dir eben möglich ist und gehe dem nach, was DU möchtest. Sei mit Herz und Seele dabei und du wirst es erreichen. Deine Sehnsucht oder dein kleines Hobby. Alles ist möglich. Ich wünsche dir viel Erfolg und verabschiede mich nun. Ich hoffe die Trilogie hat dich ein Stück weitergebracht oder du hattest zumindest etwas Spaß beim Lesen. Dann habe ich meinen Zweck bereits erfüllt. Na dann "Adjö!", so wie man in Schweden sagen würde.

 

 

 

 

Ich hoffe der Artikel war hilfreich für dich. Wenn ja, dann teile ihn doch, somit können auch andere wie du einen Nutzen daraus ziehen. Ich wünsche DIR jedenfalls das beste.

 

 

- LdR - 

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