Fast-Food wirkt wie Drogen für unser Gehirn

Burger Pommes Hamburger Cheeseburger Fast Junk Food

Die exakt gleiche Wirkung wie z.B. psychedelische Drogen ist hier natürlich nicht gegeben. Wär ja zu schön, wenn man von einer Packung Gummibärchen lauter Einhörner und Regenbögen sehen würde.

 

Die Wirkung, welche hier vergleichbar mit Drogen auf unser Gehirn ist, bezieht sich auf unser Belohnungssystem. Dieses ist dafür mitverantwortlich, dass Menschen eine Abhängigkeit für Dinge entwickeln. Denn fast alles kann süchtig machen. Seien es Alkohol, Zigaretten, Amphetamine oder eben Fast- und Junk-Food. Auch andere Dinge wie Sport, Computerspielen, Sex, Glücksspiele etc. Alles was eben Glückshormone freisetzt.

 

Vor allem Fett in Kombination mit Kohlenhydraten sei, was Essen angeht ein exzellentes Suchtmittel. Es wurde herausgefunden, dass Menschen beim Essen von z.B. Chips sehr viel Dopamin ausschütten, welches ein tragendes Glückshormon ist. Genau deswegen, sagt man unter anderem, dass Schokolade glücklich macht. Das Uniklinikum Tübingen erklärte, dass eine Speise welche fast ausschließlich aus Fett und Kohlenhydraten besteht, so wie Pommes Frites, Gummibärchen, Chips usw. besonders viele Hormone in unserem Gehirn ausschütten würden.

 

Und hier nun wieder der Vergleich zu den Drogen: Der Körper gewöhnt sich an diese Dopaminauschüttung und verlangt nach mehr bzw. dem nächsten "Kick". Somit sind größere Mengen an Essen oder Süßkram notwendig, um auf die selbe Anzahl zu gelangen. Zucker und Fast-Food machen wissenschaftlich bewiesen süchtig.

 

Currywurst Pommes Frites Bratwurst Wurst

Und mal wieder möchte ich an dieser Stelle anmerken, dass es kein Problem ist Burger & Co. zu essen. Ich selbst liebe einen richtig guten Burger mit Süßkartoffelpommes. Es kommt eben auf die Regelmäßigkeit an.

 

Von Süßigkeiten und anderen Snacks kommt man immer schwerer los, je mehr man davon isst. Gerade Übergewichtige Personen, haben eine noch größere Abhängigkeit zu diesen Dingen. Das Belohnungssystem des Gehirns schreit förmlich nach mehr. 

 

Wie beim Drogen-, Alkohol oder Nikotinentzug, muss hier langsam und kontinuierlich die Abhängigkeit aufgehoben werden. Dies erreichst du, indem du z.B. die Tage beschränkst an denen Fast-Food erlaubt ist oder es auf eine Zahl pro Woche festlegst, wie oft du sowas essen kannst. Statt der Cola, mal die Saftschorle und später ein Mineralwasser wählen. Nicht immer, nur eben öfters das Gesunde als das Ungesunde. 

 

Die beste Regel ist: Wenn du zu 80 % gesund lebst und ernährst, kannst du bei 20 % auch mal gut sein lassen. Genieße dein Leben. Es soll keine Verbote geben. Wenn du Hilfe benötigst, wie du am besten von dem Zucker und den Cheesburgern loskommst, dann lese den Artikel Diet oder nicht Diet.

 

-LdR-