Wie du mit den richtigen Fragen dein Leben ändern kannst

Notebook Notizbuch Questions Fragen Why

„Dem guten Frager

ist schon halb geantwortet“

- Friedrich Nietzsche -

 

Du wirst dir vielleicht gerade denken: Wie können Fragen Einfluss auf mein Leben haben? Eine ganze Menge, kann ich da nur antworten. Sich die richtigen Fragen zu stellen ist essentiell, wenn du eine neue Perspektive benötigst. Du kannst hiermit jedwede Situation neu bewerten und positive Aspekte finden, selbst wenn momentan alles rein schlecht aussieht.

 

Es ist nicht nur eine Methode um Dinge in ein anderes Licht zu stellen, sondern eine bewährte NLP-Technik. NLP steht für Neuro Linguistisches Programmieren. Dies ist eine in den 70ger Jahren entwickelte Methode, um unser Bewusstsein aktiv mit positivem Input zu beeinflussen. Man nutzt hierzu verschiedenste Techniken und NLP hat sich mit der Zeit immer mehr gewandelt. Es wird sehr häufig zusätzlich zu einer Psychotherapie genutzt, jedoch auch in ganz anderen Bereichen wie dem Verkauf oder beim vortragen einer Präsentation. Es ist erwiesen und ich selbst kann es jedem nur anraten, je mehr wir unser Bewusstsein mit positivem Denken füllen, desto glücklicher, produktiver und positiver sind wir. Sich in diese Materie einzulesen, ist nicht nur interessant, sondern birgt eine menge Vorteile.

 

Doch zurück zum Thema. Das Fragen kann dazu genutzt werden sich selbst positiv zu beeinflussen. Also stell dir vor, du hast gerade ein Problem oder fühlst dich niedergeschlagen. Du weißt vielleicht gerade nicht wirklich weiter. Mit der richtigen Frage kannst du eine Lösung finden. Es ist, wie als würdest du einen Weg entlang laufen, doch plötzlich erscheint eine Mauer. Es scheint als ob du deinen Weg nicht mehr fortsetzen könntest. Doch hier gibt es genau zwei Möglichkeiten.

 

Die negative Variante: Wieso muss dieses Ding hier stehen? Wieso muss ich jetzt vor der Wand sein? Bestimmt führt kein Weg vorbei...

 

Oder die positive Variante: Wie kann ich die Mauer umgehen? Hat es jemand anderes geschafft? Wenn ja, wie?

 

Ein sehr einfaches Beispiel, doch der Zweck ist leicht ersichtlich. Negative Fragen erhalten negative Antworten und umgekehrt. Man muss nach einer Lösung suchen und nicht das Problem noch weiter ausschlachten. Wenn du dich auf das Negative konzentrierst, dann wirst du nur ein negatives Echo erhalten. Wenn du dich dabei ertappst, dann stoppe auf der Stelle. Frage dich lieber wie du deine jetzige Situation verbessern oder zum Positiven wenden kannst.

 

Robert Kiyosaki, der Author des Bestsellers "Rich Dad Poor Dad" sagt es so einfach:

 

"Sage dir nicht: Das kann ich mir nicht leisten, sondern frage dich: Wie kann ich mir das leisten?!"

 

Das ist vollkommen richtig. In dem Moment in dem du dir Fragen stellst, welche ziel- oder lösungsorientiert sind, wirst du dein Gehirn und dein Bewusstsein positiv beeinflussen und es zum konstruktiven nachdenken anregen. Wenn du also vor einer Wand bzw. einem Problem stehst, dann frage dich das nächste Mal: "Wie kann ich es lösen?" Wie in dem Beispiel von Kiyosaki wird klar, wie dies funktioniert. Man fängt an, sich Dinge zu überlegen, wie man sich eine Sache leisten kann. Wenn man sich jedoch sagt: "Das kann ich mir nicht leisten!", dann wird es wie ein biblisches Gebot festgesetzt, dass du es niemals kaufen kannst. Löse dich davon! Durch die Frage: "Wie kann ich mir das leisten?", regst du deine grauen Zellen an. Du kannst deiner Phantasie freien Lauf lassen. Du wirst durch diese Frage gezwungen sein, dir mögliche Finanzierungsideen einfallen zu lassen.

 

Also merke und verinnerliche dir folgendes:

 

 

Konstruktive Fragen statt destruktive Fragen oder Aussagen!

 

 

Dies kannst du in jeder Situation anwenden. Daher versuche dies in deinen Alltag einzubauen. Es wird dir ein Leben lang gute Dienste erweisen. Durch unseren Geisteszustand bestimmen wir unsere Emotionen und umgekehrt. Unsere Emotionen bestimmen auf was wir Lust haben und was nicht. Also sollten wir sie stets positiv beeinflussen.

Du bist noch nicht überzeugt? Na dann machen wir weiter.

 

 

 

Beeinflussung deiner Persönlichkeit

 

Du bist gerade traurig oder niedergeschlagen? Gerade Gefühle der eigenen Minderwertigkeit können immer wieder zu schlechter Laune und Stimmungsschwankungen führen. Hier ein paar Beispiele, wie es dir evtl. gerade geht: 

 

  • Er/Sie ist viel besser als ich
  • Ich bin einfach schlecht in dieser Sache
  • Die Scheidung meiner Eltern hatte einen schweren Einfluss auf mein Leben
  • Ich gefalle mir nicht
  • Ich fühle mich unsicher/minderwertig
  • Ich vertraue anderen nicht
  • Ich habe mein Leben nicht unter Kontrolle

Dies sind teils richtig schwere Anschuldigungen an sich selbst, welche Menschen mit sich rumtragen. Jeder hat seine Last zu tragen und in deinen Augen ist deine eigene wohl die schwerste. Vielleicht ist es jedoch auch andersherum. Es muss ja keiner der obigen Punkte auf dich zutreffen, vielleicht war deine Kindheit auch einfach wunderbar. Doch es wird immer eine Situation geben, wo unser Selbstbewusstsein mal einknickt und egal wie gut dein Leben auch läuft: Jeder von uns hat irgendetwas schlimmes in seinem bisherigen Leben erlebt. So ist das Leben nun einmal. "The world ain't all sunshine and rainbows!", so wie Silvester Stallone sagen würde. Den einen Menschen trifft es härter, den anderen weniger schlimm. Doch allesamt haben wir negatives erlebt, mit dem man zu kämpfen hat. Bewusst sowie teilweise unbewusst. Bei unbewussten Einflüssen, wissen wir noch gar nicht warum wir so handeln oder warum wir uns so fühlen. Es gilt alles zu erforschen, die Ursache zu erkennen und zu beseitigen.

 

Zu aller erst: Falls du dich momentan tatsächlich mit solchen negativen Glaubenssätzen herumschlägst, stoppe ich dich genau an dieser Stelle.

 

Du bist weder minderwertig noch kaputt. Egal wie deine Kindheit, deine letzte Partner- oder Freundschaft verlief. Das ist Vergangenheit. Es ist kein Teil mehr von dir, denn du lebst jetzt in der Gegenwart und hier übernimmst du die Kontrolle über dein Leben.

 

Wenn du dein Leben glücklich gestalten willst, dann tue es. Warte nicht auf irgendeinen Moment in der Zukunft. Kehre jede negative Aussage in eine positive Frage um. Ich zeige dir wie:

 

  • Er/Sie ist viel besser als ich - Was sind meine Qualitäten? Was kann ich tun, damit es mich nicht mehr stört?
  • Ich bin einfach schlecht in dieser Sache - Was kann ich besser als andere? Wofür bekomme ich Komplimente?
  • Die Scheidung meiner Eltern hatte einen schweren Einfluss auf mein Leben - Wie kann ich ein besserer Elternteil werden, als meine Eltern es je waren? Wie kann ich aus meinen und Fehlern anderer lernen und diese nicht wiederholen?
  • Ich gefalle mir nicht - Wie kann ich mein Äußeres verbessern? Welche Sportart würde mir Spaß machen?
  • Ich fühle mich unsicher/minderwertig - Wie kann ich mich wohler fühlen? Was ist der Grund dieser Minderwertigkeit?
  • Ich vertraue anderen nicht - Wie kann ich erneut anderen vertrauen? Wem kann ich momentan vertrauen?
  • Ich habe mein Leben nicht unter Kontrolle - Wie gelange ich die Kontrolle zurück? Wie kann ich die Dinge so lenken, wie ich es will?

 

 

 

Umgang mit anderen Personen

 

Manchmal haben andere mit ihren negativen Aussagen einen direkten Einfluss auf uns. Nennen wir das Beispiel eines Freundes nach dem Kino. Er fragt: "Der Film war ja total scheiße. Wie fandest du ihn?" Auch wenn er dir gefallen hat bzw. gerade wenn er dir gefallen hat, nimmt das doch eine große Dämpfung auf deinen Enthusiasmus. Eben dachtest du dir: "Man was für ein super Film, das war echt schön." und nun bist du fast gezwungen "Och, ich fand ihn eigentlich ganz toll.", zu sagen. Dann wird deine Euphorie aber auch schon verflogen sein. Du sollst natürlich nicht anfangen zu streiten, wessen Meinung die richtige ist. Jeder darf seine eigene haben und das sollte jeder respektieren. 

 

Es gilt solche Fragen schlicht und ergreifend zu ignorieren oder noch viel besser: Eine konstruktive Frage zu stellen. "Ich fand den Film richtig gut. Irgendetwas muss dir doch gefallen haben. Was war es?"

Lege dir eine gesunde Portion Stolz an. Keiner hat das Recht dich mit negativen Einflüssen vollzumüllen. Du lässt einfach nicht zu, dass andere einen negativen Einfluss auf dich haben. Drehe es ins Gute.

 

Immer dieselben Aussagen von anderen z.B. deinem Partner oder Eltern, welche dich in Kürze explodieren lassen, solltest du gekonnt wegstecken und dich fragen: "Was kann ich tun, damit mich das nicht mehr aufregt?" oder "Wie kann ich ihn/sie dazu bringen, dies nicht mehr zu sagen?" Bewahre einen kühlen Kopf und stelle dir die Frage, wie du das Problem lösen könntest.

 

 

 

Lösungsansätze und negative Situationen

 

Manchmal ist es wirklich nicht leicht im Leben. Man bekommt nichts geschenkt und alles hängt von einem selbst ab. Da kann man sich ab und zu überfordert fühlen oder auch sehr oft. Wenn du sehr viel Stress hast, dann versuche nicht einfach durchzuhalten und dir am besten noch mehr Dinge aufzuladen. Lass Dinge einfach mal los. Manchmal ist weniger tatsächlich mehr. Dies bedeutet, dass du priorisieren musst. Welche sind die Dinge auf welche es wirklich im Leben ankommt. Was ist dir momentan besonders wichtig? Frage dich: "Wie kann ich mehr Zeit für die wichtigen Dinge finden und die nicht so wichtigen reduzieren?"  Wenn du eine Investition tätigst, dann frage dich: "Was kann ich tun, wenn der Gewinn nicht so verläuft wie gewünscht?" 

 

Hier nun ein paar Beispiele wie du eine Situation ins Positive kehren kannst. Diese oder ähnliche Beispielfragen können dir in eventuell passenden Situationen helfen:

 

  • Wie kann ich die Situation doch noch zu meinem Gewinn umkehren?
  • Wie kann ich nach dieser Pleite wieder an Geld gelangen?
  • Wie finde ich einen neuen Partner?
  • Was muss ich an mir ändern, damit ich mich und mein Selbstbild mehr schätze?
  • Was wollte ich schon immer in meinem Leben erreichen?
  • Was möchte ich neues lernen?
  • Was habe ich aus dieser Erfahrung gelernt?

 

Es gibt eine tolle Möglichkeit dir täglich wichtige Dinge ins Gedächtnis zu rufen, welche deine ganze Stimmung und Emotionslage beeinflusst. Es ist eine kurze Übung, welche nicht länger als 3-5 Minuten dauert und du jeden Tag aufs neue durchführen solltest. Ich nenne sie die Morgenfragen, da ich sie in meine morgendliche Meditation einbaue. Du musst hierfür jedoch nicht meditieren, sondern nur kurz für dich sein. Suche dir einfach einen ruhigen Ort und stelle dir folgende 5 Fragen:

 

  1. Für was bin ich dankbar? (Bsp.: Gesundheit, Arbeit, Geld, Freunde etc.)
  2. Auf was bin ich in meinem Leben stolz? (Bsp.: Erreichte Erfahrungen und Leistungen, ich bin ein toller Partner/-rin etc.)
  3. Wen liebe ich und wer liebt mich? (Bsp.: Egal ob freundschaftliche, familiäre oder erotische Liebe)
  4. Welches sind meine langfristigen Ziele? (Bsp.: Dinge die du noch erreichen möchtest)
  5. Was sind meine heutigen Ziele? (Bsp.: Was willst du heute erledigen? Buch lesen, Sport, etwas lernen etc.)

 

Je öfters du es tun wirst, desto glücklicher wirst du sein. Versprochen! Durch diese Fragen bringst du dir Dinge klar vor dein inneres Auge, welche du bereits besitzt und dich bereits mit Freude erfüllen. Man soll dankbar sein für was man bereits hat, darum ignoriere was dir fehlt und konzentriere dich ausschließlich auf Dinge für welche du dankbar sein kannst.  Doch dies vergisst man schnell. Unser Gedächtnis lässt sich schnell von unseren Tätigkeiten im Alltag ablenken. Durch diese Methode kannst du dich immer wieder an die schönen Seiten deines Lebens erinnern. 

 

Es hilft dir auch deine Ziele stets im Auge zu behalten. Du solltest immer langfristige Ziele haben. Egal ob es ein Buch ist, dass du lesen möchtest oder eine komplette neue Sprache die du lernen willst, neue Qualifikationen für deine Karriere oder ein neues Gehege für deinen Hasen bauen.  Wenn du mehr zu dem Thema Ziele und wie du diese erreichen kannst, wissen möchtest, dann lies den Artikel Deine Ziele.

 

Falls deine Antworten jedoch auf diese Fragen "NICHTS! Ich bin für nichts dankbar, schließlich wurde mir viel Leid angetan.", sind, dann belügst du dich gerade selbst. Egal wie schlimm du es haben solltest, man kann immer vorwärts blicken. Selbst wenn du im Rollstuhl sitzt, kannst du dankbar sein, dass du lebst, deine Familie oder Freunde zu dir halten und dein Geist noch scharf funktioniert. Man kann für so vieles dankbar sein. Und Stolz auf seine Leistungen zu sein ist gesund. Man soll damit nicht angeben, das wäre arrogant. Doch einfach froh über eigene Leistungen zu sein ist gesunder Stolz. Denke ausführlich nach und lasse deine innere negative Stimme nicht die Oberhand gewinnen. Befreie dich von deinem eingeschränkten Denken. Lese den Artikel Akzeptanz, um mehr darüber zu erfahren.

 

 

Fazit: 

 

Ich denke das Prinzip ist inzwischen klar. Du hast ein Problem, dann stelle dir eine konstruktive Frage. Es ist eine mächtige Technik, um eine Lösung in ausweglosen Situationen zu finden. Setze dich so oft du kannst hin und erinnere dich an die 5 Morgenfragen. Einmal täglich ist bereits optimal, doch wenn du es noch ein zweites mal schaffen würdest, wäre das überragend. Probiere es aus und staune. Umgebe dich mit positiven Einflüssen, welche du selbst schaffst. Glück kommt von innen. Also frage dich "Wie kann ich glücklicher werden?" und finde selbst die Antworten hierzu. Nietzsche sagte: "Dem guten Frager ist schon halb geantwortet". Stelle also eine konstruktive Frage und dir wird geantwortet. Wenn du die Antwort nicht kennst, dann musst du gewillt sein zu lernen. Bücher halten sehr häufig Antworten parat. 

 

 

 

Ich hoffe der Artikel war hilfreich für dich. Wenn ja, dann teile ihn doch, somit können auch andere wie du einen Nutzen daraus ziehen. Ich wünsche DIR jedenfalls das beste.

 

  

 

- LdR - 

 

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