5 Lektionen die man von der Corona-Krise lernen kann

Corona Lektionen

„ Nicht den Tod sollte man fürchten,

sondern dass man nie beginnen wird, zu leben.“

 

- Marcus Aurelius -

 

 

 

Es ist noch nicht vorüber. Momentan zumindest. Doch was kann man aus der gesamten Situation lernen. Was bringt ein COVID-19 für Lektionen mit sich, die man auch in kommenden Jahren nutzen kann? Es ist nicht der Virus der uns etwas lehrt, sondern die Situation einer Krise. Egal wo man sich auf der Welt befindet, es gibt ein paar Dinge die wir für immer verinnerlichen sollten, wie z.B. auch das gründliche Händewaschen. Das hat nichts mit einer Pandemie zu tun, sondern sollte von allen mit Achtsamkeit gemacht werden. Es soll in diesem Artikel nicht um Hygienemaßnahmen gehen, sondern um wirkliche Erkenntnisse fürs Leben. Hier nun 5 Schlüsse, die man aus der Krisenzeit von 2020 ziehen kann.

 

 

 

 

 

1. Eine Arbeit ist nur etwas temporäres

 

 

Früher war es noch Gang und Gebe, dass man seine Ausbildung bei einer Firma oder Betrieb gemacht hat und dann dort bis zur Rente geblieben ist. Das ist inzwischen nur überaus selten der Fall. Arbeitgeber versuchen immer die Angestellten zu zwingen in einem Arbeitsverhältnis zu bleiben und sie ans Unternehmen zu binden. Du kennst Aussagen wie: "Wir sind mehr als ein Team. Wir sind eine Familie" etc. Man fühlt sich dann verpflichtet einem Job das letzte Hemd zu opfern oder zumindest Überstunden zu scheffeln, ohne jemals eine Gegenleistung zu erhalten, nur weil man das so von dir erwartet.

 

Jeder Job ist selbstverständlich anders, aber sehr häufig trifft man leider auf solche Situationen. Es wird zuerst auf Freundschaft, Gemeinschaftsgefühl, Teamfähigkeit usw. plädiert und dann, wenn es dem Konzern nicht mehr passt, wird man auf die Straße gesetzt wie ein stinkender nasser Kater. Und diese negative Erfahrung mussten leider viele Menschen während der Corona-Krise machen. Einige durften noch ins Homeoffice, wobei anderen Stunden gekürzt wurden und sie in Kurzarbeit rutschten. Das ist bis zu einem gewissen grad alles nachvollziehbar, doch bei einigen lief es anders. Zu wenig Umsatz und die Leute wurden entlassen.

 

Das betrifft nicht nur kleine Handwerksbetriebe, sondern auch Giganten wie Amazon oder Virgin. Insolvenz hin oder her. Es ist komplett egal, was die Gründe sind. Wenn eine schlechte Zeit fürs Unternehmen kommt, ist es auch eine schlechte Zeit für die Mitarbeiter. Unternehmen versuchen zwar die Mitarbeiter an sich zu binden, doch es kann jederzeit passieren, dass all der Einsatz den man für diese hineingesteckt hat, nicht zurückbekommt. Es betrifft bestimmt nicht alle Arbeitgeber, aber bei eben vielen, auch denen die es sich leisten könnten, gibt es im Fall der Fälle keine Gegenleistung für die erbrachten Aufwendungen der Arbeitnehmer.

 

Wozu also alles opfern? Stress, Überstunden, Kein Zeitausgleich, schlechte Bezahlung etc. nur um sich beim Chef beliebt zu machen. Wenn man eine Arbeit gerne tut, dann ist das in Ordnung. Es geht darum zu unterscheiden, was du gerne machst und was von dir verlangt wird, ohne dass jemals jemand Danke sagt. 30 Jahre Betriebszugehörigkeit und am Ende gibt's ein Danke und einen Kuchen. Wars das wert, die wichtigen Dinge, deines Lebens dafür zu ignorieren und die meiste seiner Lebenszeit für einen Job aufgewendet zu haben? Die meisten bereuen auf ihrem Sterbebett, die Dinge die sie nicht getan haben mehr, als die Dinge, die sie getan haben. Zuviel (frustvolle) Arbeit ist auch ein großes Bedauern.

 

Wenn du ständig "leiden" musst, dann ist es einfach nicht richtig. Klar hat man eine gewisse Verantwortung gegenüber seiner Arbeit, allein schon aus Respekt zu den anderen Mitarbeitern und Vorgesetzten, jedoch soll es keine Aufopferung sein. Wenn du keinerlei Sinn darin siehst eine Woche zur Teambildungsmaßnahme in ein Camp zu fahren, dann lass es. Im schlimmsten Fall, ist der Chef etwas sauer, doch er ist nur dein Chef in der Arbeit, nicht dein Boss im Leben.

 

Du selbst kommst immer zuerst. Etwas Egoismus kann manchmal nicht schaden, bevor man sich Dinge antut, die einem nicht gut tun. Wenn es um die Existenz geht, dann nimmt man wohl jeden Job an. Doch ansonsten, solltest du dich immer nach etwas besserem umsehen oder am allerbesten etwas tun, was sich mit deiner Leidenschaft verbinden lässt. Es ist nie zu spät Träume in die Realität umzusetzen.

 

 

 

 

 

 

2. Habe immer ein Sicherheitspolster

 

 

Oft ist das Geld knapp. Diese Situation hat wohl schon jeder einmal durchlebt, außer man wurde von reichen Eltern geboren. Und gerade dann ist es eben sehr schwer etwas auf die Seite zu legen, doch es ist immens wichtig. Gerade in solchen Zeiten, wo Jobs unsicher sind, benötigt man umso mehr etwas Rücklagen.

 

Man kann sich eine Situation vorstellen:

 

Man wird aufgrund der Krise gekündigt / bis man staatliche Hilfe oder andere Zuwendungen erhält, vergeht noch etwas Zeit (oder wie in manchen Ländern, gibt es sowas gar nicht) / Vermieter wünscht weiterhin seine Miete / plötzlich geht die Waschmaschine kaputt.

 

Ein absolutes Horrorszenario. Der Kühlschrank muss weiterhin gefüllt sein, die Familie braucht Nahrung und Dinge des alltäglichen Bedarfs. Allein schon dafür benötigt man Geld auf der hohen Kante. Es gibt unendlich viele Situationen, in denen Geld nützlich sein kann. Doch wie soll man das schaffen, wenn man sehr wenig verdient?

 

Es gibt hierzu die 10%-Regel: Spare 10% deines Einkommens für schlechte Zeiten und Investitionen.

 

Du solltest mindestens 3-4 Monatsgehälter allein für Rücklagen gespart haben. Je mehr desto besser. Den Rest kann man investieren. 

 

Die Regel klappt recht gut, selbst wenn man sehr wenig verdient. 10% sind nicht viel und mit diesem 10ten Teil warst du auch nicht reicher, also wirst du ohne ihn wahrscheinlich nicht viel ärmer sein. Mache lieber Einschränkungen bei anderen Dingen z.B. Auto, Smartphone, Elektronik etc., als diese 10% nicht wegzulegen. Es wird dir auf lange Sicht einen viel höheren Nutzen einbringen. Selbst Kleinstbeträge machen mit der Zeit eine Menge aus. Wenn du dich also schon immer gefragt hast, wie du es schaffst nicht von Gehalt zu Gehalt zu leben ohne jemals etwas Geld übrig zu haben, dann ist dies die Lösung. Selbst wenn 10% überhaupt nicht möglich wären, dann mache einen fixen Betrag fest, der für dich machbar ist.

 

Lege dir dazu einen Dauerauftrag an, bei dem du genau wie Miete oder andere Grundkosten, einen fixen Betrag auf ein Sparkonto überweist. Das ist die einfachste Methode. "Du bezahlst dich selbst immer zuerst!", wie es Robert Kiyosaki, der Autor von Rich Dad, Poor Dad sagen würde. Mache es zu einer Gewohnheit einen kleinen Teil deiner Einkünfte zu sparen. Denn damit schläft es sich einfach ruhiger. Es wäre doch ein schönes Gefühl, nicht darum zu bangen, dass das Gehalt rechtzeitig ankommt, oder Angst zu haben ein Haushaltsgerät, das Auto oder sonstwas würde kaputt gehen. Wenn man nicht für jedes neue Gerät einen Kredit aufnehmen müsste, weil man es für solche Fälle eben gespart hat. Die Vorteile liegen auf der Hand! Und zwar nicht nur in Krisenzeiten, sondern immer!

 

 

 

 

 

 3. Die wahren Werte erkennen

 

 

Die wahren Werte des Lebens können für jeden unterschiedlich sein. Jedoch war während dieser Krise eines ganz deutlich: Man hat gemerkt wie unwichtig manche Dinge geworden sind und wie wichtig andere. Was man zuvor noch für selbstverständlich erachtet hat, ist nun nicht mehr alltäglich und man vermisst es und umgekehrt. Demnach sollte man sich, auch wenn alles wieder normal auf der Erde läuft, mal fragen was einem wirklich wichtig ist. Womit verbringst du deine Zeit, mit welchen Menschen, Tätigkeiten usw.? Erfüllt es dich? Oder tust du es einfach nur, weil du nichts besseres zu tun hast?

 

Ein paar Dinge die dir vielleicht nicht mehr so wichtig erscheinen:

  • Soziale Medien
  • Elektronik
  • Auto
  • Kleidung
  • Schmuck / Accessoires

Das soll nicht heißen, dass man sich nicht mehr nett anziehen sollte. Es geht hier eher um den allgemeinen Konsum, der durch die Krise zurückgeschraubt wurde. Wenn man im Homeoffice sitzt, benötigt man das Auto kaum noch. Wozu neueste Kleidung oder das neueste Smartphone. Wieso nur noch auf Instagram abhängen, die Leute sind doch auch alle zu Hause.

 

Ein paar Dinge die dir nun vielleicht wichtiger erscheinen:

  • Freunde
  • Familienmitglieder
  • Menschen im allgemeinen
  • seine Freizeit selbst gestalten
  • seine Leidenschaft ausleben

Egal ob es Angehörige sind, deine engsten Freunde oder einfach nur die nette Dame beim Bäcker. Soziale Kontakte sind unglaublich wichtig für uns Menschen. Was bringt mir also das neueste iPhone mehr, als ein Wochenende mit geliebten Menschen. Vielleicht hast du in dieser Zeit auch gelernt, besser mit deiner Freizeit umzugehen. Du hast vielleicht neue Hobbies angefangen oder dich endlich an deine Leidenschaft gewagt. 

 

Verstehe mich nicht falsch. Wenn du genug Geld besitzt und keinerlei Einbußen hast, dann ist natürlich das Wochenende und das Smartphone und auch noch neue Schuhe im Budget. Doch trotzdem sollte man den Dingen ihren wahren Wert beimessen. Klar war es nützlich während einer Zeit, in der man viel zu Hause ist, die neueste Playstation zu haben, doch wie wichtig sind solche Dinge verglichen mit deinen Lebenszielen und Werten?

 

Stelle dir nur ab und an folgende Fragen:

  • Was ist mir im Leben besonders wichtig?
  • Verbringe ich die meiste meiner Zeit mit Dingen die mich erfüllen oder nicht?
  • Warum tue ich nicht, was mir wichtig ist?
  • Und wie kann ich meine Ziele erreichen?

 

 

 

 

4. Gesundheit ist alles

 

 

Gerade jetzt merkt man das deutlich. Die ganze Quarantäne hat nur einen Zweck, und zwar die Gesundheit der Menschen schützen und noch viel mehr, die von Risikogruppen. Gesundheit ist jedoch nicht nur wichtig, sondern tatsächlich das A und O. Was nützt dir der beste Job, das schnellste Auto und ein schönes Geldpolster, wenn  deine Gesundheit es nicht zulässt, diese Dinge zu genießen? Bei einigen hat der Corona-Virus bleibende Schäden an den Lungen hinterlassen und sie werden wohl ein Leben lang ein Beatmungsgerät brauchen.

 

Auch so ein Leben ist lebenswert und man kann sein Glück in vielen anderen erfüllenden Dingen finden, aber es ist eine große Einschränkung. Es geht nicht nur um Corona. Gesundheit ist der Trumpf. Wenn man sie verliert, wird sie automatisch zur obersten Priorität. Und das sollte nicht so sein. Dein Geist ruht in deinem Körper und beide sind untrennbar miteinander verbunden. Ohne den einen, könnte der andere nicht bestehen.

 

Also kümmere dich um deine Gesundheit! Mache regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und Gesundheitschecks. Ernähre dich vorwiegend gesund und treibe etwas Sport. Nicht jeder muss Veganer oder ein Superathlet sein. Nur achte eben ausreichend auf deinen Körper und natürlich auch auf deine geistige Gesundheit. Rede dir gut zu und ermutige dich. Lerne dich selbst zu lieben und bilde dich fort. Gesundheit, mental wie physisch, ist eines der wichtigsten Dinge im Leben. Verstehe das und handele auch so!

 

 

 

 

 

5. Life is short

 

 

Das ist es! Sogar sehr kurz, wenn man viel vorhat. Das sollte man sich vor Augen halten. Wenn man also die oberen Punkte wie Jobs, Geldpolster, Werte und Gesundheit ansieht, dann läuft dies alles zusammen.

 

 

 

Mache das beste aus deiner dir gegebenen Zeit!

 

 

Man weiß eben nicht wann es rum ist oder was alles auf einen zukommt. Man muss kein Pessimist sein, doch das Leben spielt eben ständig anders mit, als es eigentlich sollte. Wie viele hatten eine Menge Pläne, Vorhaben und Vorstellungen von 2020. Ein klitzekleiner, für uns nicht sichtbarer Virus, hat alles geändert. Urlaube, Arbeitsverhältnisse, Familie, Ausgangsbeschränkungen und und und.... Alles hat sich verändert und alle Pläne zunichte gemacht.

 

Selbstverständlich darf man auch nie denken "Das hat alles eh keinen Sinn". Das wäre wirklich pessimistisch. Man soll seine Träume haben und stets versuchen diese umzusetzen, doch man muss auch damit rechnen, dass vieles anders kommen kann, als gewünscht. Verpasse einfach nur nicht dein Leben, sondern strenge dich etwas an, die Dinge zu erreichen die dir wichtig sind. Du weißt noch gar nicht, was dein Sinn des Lebens ist? Das ist an sich auch nicht weiter schlimm. Es gibt immer Dinge die einem Freude bereiten und diesen sollte man nachgehen, so lange man eben kann. 

 

Alles auf SPÄTER zu verschieben, ist eine Illusion. Für SPÄTER könnte es bereits zu SPÄT sein! Mache dir Pläne und erfülle dir ein Leben, nach deinem Ermessen.

 

 

 

 

Fazit:

 

Manchmal muss man sich eben daran erinnern, dass man sterblich ist. Das holt einen in den Moment zurück, lässt einen erst richtig lebendig fühlen. Und dieses Gefühl müssen wir ausnutzen. Wir müssen das Leben ausnutzen und uns nicht von manipulativen Chefs, Jobs oder anderen Menschen im Allgemeinen ausnutzen lassen. Wir haben stets die Zügel in die Hand, wir müssen nur auch das Pferd in die richtige Richtung lenken. Und zwar die Richtung, die WIR wollen.

 

Zu den einzelnen Punkten findest du im Anschluss relevante Artikel, die dir helfen werden, dein Leben besser zu gestalten.

 

 

  

 

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- LdR -

 

 

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